Feingehalt
品位 / fineness — Messen
Der Gewichtsanteil von Gold oder Silber in einem Metall.
Solidus des Konstantin320 n. Chr.
Solidus des Justinian538–545 n. Chr.
Denar von Lucca11.–12. Jahrhundert
Der Gewichtsanteil von Gold oder Silber in einem Metall. Ein Silberfeingehalt von 0,925 bedeutet, dass 92,5 Prozent des Gesamtgewichts aus Silber bestehen. Der Rest besteht aus Metallen wie Kupfer; die beigemischten Metalle werden als Legierung bezeichnet.
Der Feingehalt kann nicht allein durch Aussehen oder Gewicht bestimmt werden. Wird der Feingehalt bei gleichem Gewicht gesenkt, verringert sich die enthaltene Menge an Gold oder Silber. Die Gewichtsprüfung und die Analyse des Feingehalts sind zwei unterschiedliche Untersuchungen.
Rechnen wir mit hypothetischen Zahlen. Bei einem Gewicht von 27 g und einem Silberfeingehalt von 0,925 beträgt der Silbergehalt 27 × 0,925 = 24,975 g, also ungefähr 25,0 g. Bei gleichem Gewicht und einem Feingehalt von 0,500 beträgt der Silbergehalt 13,5 g.
Es wird zwischen dem gesetzlich festgelegten Feingehalt und dem durch die Analyse eines einzelnen Stücks ermittelten Feingehalt unterschieden. Beim Lesen von Zahlenwerten auf den Seiten zu realen Objekten ist es wichtig zu prüfen, welche Quelle den Wert für welches Objekt angibt.
Literatur
- The Trial of the Pyx — The Royal Mint Museum Eine unabhängige Prüfung, die seit 1282 andauert. Proben werden auf ihr Gesamt- und Einzelgewicht geprüft, der Feingehalt wird durch Vergleich mit Standard-Probierplatten analysiert und auch der Durchmesser wird gemessen. Sie wird seit über 740 Jahren durchgeführt. Durchgeführt von der Goldsmiths' Company und unter dem Vorsitz des King's Remembrancer.
Aufgeführt sind nur Werke und Primärquellen, deren Existenz geprüft wurde.