Keichō chōgin
1601–1695 n. Chr. ・ Silber ・ 17. Jahrhundert ・ Silbermünzstätten Fushimi und Edo (Daikoku Jōze)
Eine Gewichtssilberwährung, im sechsten Jahr Keichō in der Silbermünzstätte Fushimi gegossen. Sie trägt keinen Nennwert; das Gewicht auf der Waage ist der Wert selbst. Der Richtwert war ein Blatt Silber = 43 Monme, etwa 160 Gramm. Der Feingehalt beträgt 80 Prozent. Das Zeichen "hō" und die Gestalt des Daikoku stehen neben dem Namen des Daikoku Jōze, dessen Haus das Punzenamt erblich innehatte. Man ergänzte sie mit Mameita-gin auf das Gewicht und gebrauchte sie in Papier gewickelt, als Tsutsumi-gin.