Zinsverbot
利子の禁止 / usury-ban — Institutionen
Eine Regel der mittelalterlichen christlichen Kirche, die das Verleihen von Geld gegen Zinsen zur Sünde erklärte.
Die Begründung lautete: „Die Zeit gehört Gott. Aus der Zeit Profit zu schlagen, bedeutet, Gottes Eigentum zu stehlen.“ Die verbotene Arbeit verschwand nicht; die Personen, die sie ausführten, änderten sich. Das Geldverleihen wurde Nichtchristen aufgedrängt, und es entstand ein Schlupfloch in Form von Gewinnen aus dem Geldwechsel. ⚠ In Japan gibt es keine Theologie, die Zinsen an sich als Sünde betrachtet. Beim Vergleich mit *suiko* oder *kashiage* muss dieser Unterschied an erster Stelle berücksichtigt werden.