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Epitaphium oder Deß guten Geldes Grabschrifft (Einblattdruck, Augsburg, 1621/22).
Martin Wörle (Brieffmaler, Augsburg) – Wikisource-Transkription (basierend auf einem digitalen Bild der Staats- und Stadtbibliothek Augsburg. VD17 12:666426W).
Von dieser Quelle gestützte Behauptungen
- Der Anfang beklagt, dass der „Teufel der Gier“ Zwietracht um Geld sät, und nennt und beschuldigt Juden als diejenigen, die gute Münzen im Schmelztiegel schmelzen. Gleichzeitig werden auch Christen beschuldigt, die gute Münzen zu Geldwechslern bringen, mit den Worten: „Die Christen, die hierher kommen, sind noch schlimmer.“
- In Form eines Dialogs zwischen einem Christen und einem Geldwechsler werden die Aufschläge für gute Münzen im Wert von einem Gulden aufgelistet: 30 Kreuzer für Heller, 30 Kreuzer für Pfennige, 10 Batzen für Kreuzer-Münzen, 12 Batzen für halbe Batzen, 1 Gulden für Groschen, 1 Gulden für 6-Kreuzer-Münzen, 1 Gulden 5 Plappart für 3-Batzen-Münzen, 4 Gulden 30 Kreuzer für 6-Batzen-Münzen im Wert von 2 Gulden, 5 Gulden 30 Kreuzer für einen Reichsthaler, 5 Gulden 30 Kreuzer für einen Goldgulden und 8 Gulden 30 Kreuzer für einen Dukaten. „Je besser das Gold, desto mehr zahlt man.“
- Es heißt, die schlechte Währung sei „aus allen möglichen Metallen gemacht, und wenn man sie jetzt einschmilzt, wird sie nicht einmal 2 Pfennig gutes Gold wert sein“, und klagt: „Die Armen leiden schrecklich, weil die gute Währung gewaltsam vernichtet wird.“
- Das Bild (ein Kupferstich) ist ein Trauerzug für das gute Geld und zeigt eine Person, die Gold mit einer Waage wiegt, und eine andere, die einen Stempel schlägt. Impressum: „Zu Augspurg / bey Martin Wörle Brieffmaler im Sterngäßlein“.
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