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Famous First Bubbles
Peter M. Garber — Journal of Economic Perspectives 4(2)
Von dieser Quelle gestützte Behauptungen
- Die Standarderzählung der Tulpenmanie wurde von Mackay (1852) von Beckmann (1846) kopiert, und ihre Quelle geht auf drei anonyme Dialog-Pamphlete (veröffentlicht von der Anti-Spekulations-Seite) zurück, die 1637 unmittelbar nach dem Crash erschienen (S. 37, Anm. 3).
- Eine Semper-Augustus-Zwiebel wurde 1625 für 2.000 Gulden verkauft (S. 37). Der Höhepunkt war am 5. Februar 1637. Tabelle 2: English Admiral 700→210, Admirael van Eyck 1.345→220, General Rotgans 805→138 Gulden (1637-02-05 → 1642/43).
- Die durchschnittliche jährliche Rückgangsrate von Februar 1637 bis 1642 betrug 32 %, und die durchschnittliche jährliche Rückgangsrate für hochwertige Zwiebeln im 18. Jahrhundert betrug 28,5 % (Tabelle 1). Der Beitrag des Crashs selbst betrug höchstens einen Rückgang von 16 %, also nicht so schwerwiegend, wie die Legende nahelegt (S. 38).
- Die Spekulation mit gängigen Sorten auf einem im November 1636 in Tavernen entstandenen Terminmarkt führte bis Januar 1637 zu einem Preisanstieg um das bis zu 25-fache. Ein Switser kostete am 5. Februar 0,17 Gulden/Aas; 0,11 in notariell beurkundeten Verträgen am 6. und 9. Februar (1 Aas = 1/20 g); und 0,035 am 23. Januar (S. 39).
- Es gibt keine Belege für schwere wirtschaftliche Not durch die Tulpenmanie; zeitgenössische Chroniken behandeln diese Zeit als Goldenes Zeitalter (S. 39).
- Laws System: Banque Générale im Juni 1716, Compagnie d'Occident im August 1717, Banque Royale im Januar 1719. Aktienkurs von 500 Livres auf 1.800 (Juli 1719), 3.000 (Oktober 1719), 10.000 (Ende Oktober 1719). Am 5. März 1720 bei 9.000 festgesetzt; deflationäre Maßnahmen am 21. Mai 1720. Preisindex (Hamilton 1936) von 116,1 (Juli 1719) → 203,7 (September 1720) → 164,2 (Dezember 1720). Banknoten erreichten ein Maximum von 2,7 Milliarden Livres, 1,2 Milliarden im Oktober 1720 (S. 42–46).
- Aktien der South Sea Company von ca. 120 Pfund im Januar 1720 auf ca. 775 Ende August und ca. 290 am 1. Oktober. Der Bubble Act wurde im Juni verabschiedet und am 18. August durchgesetzt (S. 49–51).
- Position des Autors: Alle drei Ereignisse lassen sich durch Markt-Fundamentals erklären und sollten nicht als „Blasen“ bezeichnet werden (S. 36–37, 52–53).
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