NOMISMA SCHOLA
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Kipper und Wipper — Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage, Band 9 (1887), S. 745

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Von dieser Quelle gestützte Behauptungen

  1. Gibt die Etymologie aus dem Niederdeutschen „kippen“ (abschneiden) und „wippen“ (wippen; Münzen so auf eine Waage werfen, dass die Schale sinkt) an und dass es sich um eine Bezeichnung für Münzherren im 17. Jahrhundert handelte, die gute Münzen einschmolzen, um minderwertige zu prägen.
  2. Vermerkt, dass der Wert guten Geldes einen Punkt erreichte, an dem ein guter Taler 1621 7–8 Taler und 1623 16–20 Taler wert war (Quelle nicht angegeben). Der Zeitraum 1621–1623 ist besonders unter diesem Namen bekannt, und leichte oder gefälschte Münzen werden als Kipper- oder Kipfergeld bezeichnet.

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