Franc à cheval (der Franc zu Pferde)
1360 ・ Gold ・ 14. Jahrhundert ・ Johann II.
Am 5. Dezember 1360 schuf Johann II. mit der Verordnung von Compiègne eine neue Goldmünze, den Franc à cheval, den Franc zu Pferde. Sie zeigt den König in Rüstung im Galopp mit erhobenem Schwert: Feingold, etwa 3,82 Gramm Gewicht, Wert 1 Livre tournois. Ihr erster Zweck war, das Lösegeld für den König selbst zu zahlen, der bei Poitiers gefangen worden war. Über die Herkunft des Namens Franc gehen die Meinungen auseinander, doch der Name dieser einen Münze lebt danach etwa sechs Jahrhunderte lang als Name der Währung Frankreichs weiter.